Feedback ist ein Geschenk. Aber ein Geschenk, das nicht einfach zu geben oder zu empfangen ist.

Feedback geben und nehmen ist nicht einfach. In Firmen wünschen sich immer mehr Mitarbeiter der heutigen Generation (Millennials/Generation Y) kontinuierliches Feedback von ihrem Arbeitgeber. Diese Leute wollen wissen: Was kann ich? Wie kann ich mich verbessern? Welche nächsten Schritte sind für mich möglich?

Menschen möchten sich weiter entwickeln, ob im Beruf oder in der Freizeit, mit Hobbies, Sprachen oder ganz neuen Betätigungsfeldern. Die meisten Menschen erkennen den Wert von “Lebenslangem Lernen” und wer das Gefühl hat, sich nicht weiter entwickeln zu können, wird unzufrieden. Feedback ist eine wichtige Informationsgrundlage zur Weiterentwicklung. Kritik beziehungsweise Feedback sollte ehrlich, konstruktiv und richtungsweisend sein. Wichtig ist auch, dass es wertschätzend ist, klar formuliert und bewusst auch positive Rückmeldungen integriert.

Auch beim Fotografieren möchten wir uns weiter entwickeln und Feedback und Bildkritik einholen. Wie verbessere ich mich? Wie entwickele ich meine Fotografie weiter? Wer für Feedback und Kritik offen ist kommt weiter. Andere Perspektiven, ungewohnte Ansichten und Zuhören können spielen eine wichtige Rolle. Die Augen schulen, umdenken, infrage stellen und Fragen stellen. Gerade bei der Betrachtung der Fotos, die andere in ähnlichen Situationen oder von ähnlichen Szenen gemacht haben, lernen wir, welche andere Perspektiven und Herangehensweisen es gibt. Das öffnet die Augen und den Kopf und bietet neue Impulse für die nächsten Bilder.

Rüdiger Schrader, Fotograf, Fotochef und Trainer für Visuelle Kommunikation regt zur regelmäßigen Selbst-Beurteilung an: „Seien Sie neugierig, fragen Sie sich täglich, was Sie anders oder besser machen können. Allein die Frage zu stellen, reguliert den Hang zur Anmaßung und stärkt das Selbstbewusstsein. Führen Sie in regelmäßigen Abständen für sich alleine einen immer wiederkehrenden Fotospaziergänge durch. Sie kontrollieren dabei Ihre eigene Entwicklung. Henri Cartier-Bresson hat in seinen Erinnerungen ein ähnliches Verfahren beschrieben und für sich fest gestellt, wie viele Fotos er nicht mehr machen könnte, würde oder wollte. Und welche er nun fotografieren könnte. Und welche er immer noch machen kann oder will.“

“Feedback is a gift – but it’s not always easy to give, or to receive.”

Feedback geben und nehmen. Das ist das Ziel bei der IF/SummerAcademy. Bilder „schön reden“ hilft keinem weiter. www.if-academy.net/sommerakademie

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